Oma in der Riester Rente

Ist das Rentenalter erreicht, profitiert der Sparer von den eingezahlten Beträgen seiner Riester Rente. Zu Beginn hat dieser die Wahl, einen Bank-Auszahlungsplan bis zu seinem 85. Geburtstag zu erstellen. Einige Banken und Versicherungen bieten auch eine lebenslange Versicherung für das Rentenalter an. Wie schon erwähnt kann der Bürger zu Beginn der Rente bis zu 30 % des angesparten Kapitals auszahlen lassen. Ist dies erwünscht, muss bei Abschluss darauf geachtet werden, dass der Vertrag dieses hergibt. Nicht jede Riester Rente bietet diesen Vorteil. Beachtet werden muss, dass die Riester Rente während der Auszahlungsphase komplett versteuert wird. Wie hoch die Versteuerung individuell ist, hängt von der Höhe des gesamten Einkommens des Rentners ab.

Die Auszahlung der Riester Rente ist nicht möglich für Bürger, die ihren 60. Geburtstag noch nicht erreicht haben. Verträge, die vor 2011 abgeschlossen wurden können ab dem 60. Lebensjahr ausgezahlt werden. Alle Verträge, deren Vertragsbeginn nach 2012 war, können die Auszahlung ab dem 62. Lebensjahr beantragen. Die reguläre Auszahlung beginnt mit dem jeweiligen Rentenbeginn. Es kann vertraglich festgelegt werden, dass eine Rentengarantiezeit vereinbart wird. Diese besagt, dass die monatliche Auszahlung an den Rentner garantiert ist. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, einen Angehörigen eintragen zu lassen, der von der monatlichen Auszahlung profitiert, wenn der Vertragsnehmer verstirbt.

Wurde die Riester Rente mit dem geringsten Betrag abgeschlossen, können Versicherungsnehmer beantragen, die gesamte Summe des gesparten Kapitals ausgezahlt zu bekommen. Hier ist es wichtig, die Bezugsgröße West nach §18 Sozialgesetzbuch IV überprüfen zu lassen. Diese sagt aus, dass die Kleinbetragsrente nicht größer als ein Prozent zur monatlichen Rente sein darf. Aktuell liegt der jährliche Bezugswert für 2018 bei 36.540 Euro. Ein Prozent dieses Wertes entsprechen 30,45 Euro pro Monat. Hier ist ein Beratungsgespräch wichtig, um die steuerlichen Vorteile zu kennen.

Eine jährliche Auszahlung kann unter Umständen beispielsweise vorteilhafter als eine monatliche Auszahlung sein. Sparer, die jetzt schon im Rentenalter angekommen sind, erhalten momentan leider oftmals nicht mehr als 50 Euro ausgezahlt, da es die Riester Rente erst seit knapp 18 Jahren gibt. Hier spielt genauso wie bei allen später abgeschlossenen Verträgen die entscheidende Rolle, welches Produkt abgeschlossen wurde. Die Höhe der Auszahlung lässt sich aus diesem Grund nicht pauschal bestimmen. Riester Renten, die jährlich nur mit dem Sockelbetrag bedient werden können weisen dementsprechend eine kleinere private Zusatzrente auf, als Bürger, die fähig sind, den Höchstbetrag zu leisten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.