| Ausbildungsplatzwechsel |
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Ein Ausbildungsplatzwechsel ist immer dann ratsam, wenn dir als Azubi die Ausbildung an sich gefällt, du es aber in deinem Betrieb einfach nicht mehr aushältst. Dann kannst du in einem anderen Betrieb deine Ausbildung weitermachen.
Bei einem Ausbildungsplatzwechsel gehst du am besten so vor: Schritt 1:Bevor du kündigst oder einen Aufhebungsvertrag unterschreibst: Suche dir einen neuen Ausbildungsplatz, also einen Betrieb, der bereit ist dich zu übernehmen. Einige Betriebe nehmen sogar ganz gerne Wechsler, da diese in der Regel schon so einiges können.
Am besten guckst du mal auf … Nützlich kann auch sein, wenn du mit Hilfe der Gelben Seiten die in Frage kommenden Betriebe abtelefonierst oder auch Initiativbewerbungen schreibst. Du könntest natürlich auch Klassenkameraden fragen, ob bei ihnen im Betrieb vielleicht gerade jemand gesucht wird. Solange du noch im Ausbildungsverhältnis bist, ist deine Chance was Neues zu finden einfach besser, denn es zeigt, dass nicht dein Betrieb mit dir unzufrieden ist, sondern du mit deinem Betrieb. Bei einem Vorstellungsgespräch wirst du mit Sicherheit gefragt werden, warum du wechseln willst. Hier kannst du ruhig die Wahrheit sagen, aber bitte diplomatisch. Ein neuer Chef hört einfach nicht so gerne, wenn man derbe über den alten Betrieb herzieht. Der denkt dann womöglich: ,,Und wie redet die Person dann über mich?" und verzichtet dankend. Und außerdem: vielleicht kennen die sich auch und sind sogar befreundet. Also Diplomatie ist angesagt. Mehr dazu am Seitenende. Schritt 2Wenn du einen neuen Ausbildungsplatz hast, dann beendest du das alte Ausbildungsverhältnis. Je nach Situation kommt hier eine Kündigung oder ein Aufhebungsvertrag in Frage. Schritt 3Dann setzt du deine Ausbildung einfach im neuen Betrieb fort. Aber Achtung: hier hast du wieder eine Probezeit von bis zu vier Monaten. Sollte ein nahtloser Wechsel nicht möglich sein, weil du entweder erst die Kündigung oder den Aufhebungsvertrag unterschrieben hast und du noch nichts neues gefunden hast, dann solltest du folgendes beachten:
Diplomatie-Beispiele:
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Real empfunden |
Diplomatisch ausgedrückt: |
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Permanente Überstunden, die nicht ausgeglichen wurden, ausgenutzt worden |
Natürlich sind gelegentliche Überstunden in Ordnung, aber ich hatte einfach keine Zeit mehr für die Schule zu lernen |
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Mobbing, Schikane etc. |
Ich bin mit dem Betriebsklima einfach nicht zurecht gekommen |
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Immer nur ausbildungsfremde Tätigkeiten (Kaffee kochen, Botengänge, putzen), stundenlange Routine arbeiten (kopieren) gemacht. Nichts gelernt |
Es gab wenig abwechselnde Tätigkeiten, wenig Zeit für das Anlernen, habe das Gefühl nicht genug für meinen Ausbildungsabschluss zu lernen, Mitschüler sind bereits viel weiter |
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